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Forschung

Immunneuropathien in Deutschland – erste epidemiologische Einblicke aus einer prospektiven nationalen Kohortenstudie

Bei dem Poster geht es um die ersten epidemiologischen Einblicke aus einer prospektiven nationalen Kohortenstudie bei Immunneuropathien in Deutschland. Die Studie ist durch das Kompetenznetz Peripherer Nerv (KKPNS) e.V. organisiert, dass sich verschiedenen epidemiologischen und klinisch relevanten Aspekten bei Immunneuropathien seit nunmehr 3 Jahren in Form einer Daten- und Biobank widmet. Zum besseren Verständnis der pathophysiologischen Mechanismen, zur Verbesserung von Diagnosestellung, Verlaufsbeurteilung und letztlich zur Therapieoptimierung ist ein nationales Register zur Bündelung von Datensätzen unerlässlich.

Bisher beteiligen sich 15 deutsche neurologische Zentren, zumeist Universitätskliniken, jedoch auch andere Maximalversorger am Projekt. Erhoben werden in pseudonymisierter Form neben den Basisdaten Untersuchungsbefunde, verschiedene klinische Scores, elektrophysiologische (Verlaufs-)Daten, Liquor- und Blutbefunde sowie Befunde aus Suralisbiopsien und zum Verlauf bzw. zum Ansprechen auf das entsprechende Behandlungsregime.

Der Einschluss weiterer Datensätze an verschiedenen Zentren läuft aktuell, um die Daten zu verifizieren. Letztlich kann nur eine Stärkung der nationalen Vernetzung zur erfolgreichen Adressierung wissenschaftlicher und klinischer Fragestellungen sowie zur verbesserten Patientenversorgung mit zunehmend individualisierter Therapie führen.

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Stephan Ratzlaff ist als Doktorand in der Arbeitsgruppe Klinische und Experimentelle Neuroimmunologie unter Leitung von Dr. med. Dr. rer. nat. Mark Stettner tätig.